Willkommen

 

Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem Thema "Urbane Landwirtschaft." Er wurde im Jahr 2009/2010 von den Studenten der Projektgruppe „Urbane Landwirtschaft – Can you dig it?“, im Rahmen der P3-Projektarbeit, im Studiengang Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg erstellt.

Das Themenfeld der urbanen Landwirtschaft ist ein bislang weitestgehend unerforschter Bereich. Und trotzdem wird bei näherer Betrachtung schnell klar, dass diese neuartige Form der Landwirtschaft in ihrem Facettenreichtum das Potenzial birgt, Probleme der konventionellen Landwirtschaft zu lösen und als ein innovatives Stadtentwicklungsinstrument verwendet zu werden. Es wird deutlich, dass urbane Landwirtschaft, je nachdem aus welchem Blickwinkel man sie betrachtet unterschiedliche  Ziele und Hoffnungen in sich trägt und aus unterschiedlichen Beweggründen initiiert wird.

Die Betrachtung kann in einem global-ökologisch und sozialen Kontext stehen. Hier wird urbane Landwirtschaft als ein visionäres Konzept zur Lösung des Problems der Endlichkeit der potenziellen Agrarflächen gesehen. Riesige Vertical Farms sollen den Hunger der stetig anwachsenden Weltbevölkerung stillen, denn die derzeit praktizierte konventionelle Landwirtschaft wird in nicht allzu ferner Zukunft ihre Grenzen erreichen. Hier stehen die Missstände und der Handlungsbedarf im Bereich Agrarwirtschaft für den Anstoß von Projekten der urbanen Landwirtschaft. Die Betrachtung kann aber auch in einem lokalen und sehr realitätsnahen Kontext stehen. In der dritten Welt wird urbane Landwirtschaft im deutlich kleineren Maßstab von der Bevölkerung betrieben, weil es mancherorts die einzige Möglichkeit ist, die Familie vor dem Hungertod zu bewahren.

In unserer Gesellschaft muss niemand an Hunger leiden. Dennoch ist es wichtig, sich mit dem Thema der urbanen Landwirtschaft zu beschäftigen. Obst- und Gemüsesorten, die in unserer Region wachsen können, müssen nicht mehrere hundert oder gar tausende Kilometer transportiert werden - sie können auch hier wachsen. Vor Ihrem Haus, auf Ihrem Balkon, auf Ihrem Dachgarten. Vertikal entlang Wänden, stapelweise im Vorgarten. Die klassische Vorstellung, die eigenen Lebensmittel können nur in einem großen Garten wachsen, ist längst überholt. Auch Städter können sich Möglichkeiten suchen, ihre eigenen Lebensmittel anzupflanzen. So können wir uns rückbesinnen und selber steuern, was wir essen. Ungespritzte, gesunde Nahrungsmittel sind für jeden zugänglich - und das mit wenig Zeitaufwand. Lesen Sie sich durch unsere Seite und stellen Sie fest, wie leicht es gehen kann. Im Forum Urbane Landwirtschaft können Sie mit anderen Menschen Ihre Erfahrungen und Ergebnisse austauschen und so ein Netz spannen, aus dem sich eine Community bildet. Wir laden dazu herzlich ein.

 

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Ganz einfach: Vorzucht von Salatpflanzen im herkömmlichen Becher